Tag: Matthias Willenbacher

Atommülllager, Netzausbau und die bittere Pille Kohlekraft

WILLENBACHERS WOCHE, Samstag, 23. Juli 2011

Eine neue EU-Richtlinie legt Standards für Atommüll-Endlager fest. Können wir also jetzt fröhlich weiter radioaktiven Müll produzieren?

Auf keinen Fall. Natürlich macht es Sinn, die bestehenden Probleme bei der Endlagerung von Atommüll mit vernünftigen Standards einzudämmen. Wir können ja nicht die Augen davor verschließen, dass es bereits heute große Mengen an Atommüll gibt, von denen keiner weiß wohin damit. Aber wir sollten dies auch und vor allem zum Anlass nehmen, auf Bundes- und Europa-Ebene endlich Standards für die Energieversorgung festzulegen. Und diese können nur lauten: umweltschonend, ressourcenschonend, klimaschonend. Dann wäre endlich Schluss mit der Produktion von Atommüll und klimaschädlichen Abgasen.

Mehr…

Um Unterstützung wird gebeten

Uns, das heißt meine Mitarbeiter von juwi und mich, erreichen täglich einige Anfragen mit der Bitte um Unterstützung unterschiedlichster Art. Die Frage nach einem Blockheizkraftwerk wie hier, ist eine davon. Wir freuen uns über das Interesse und versuchen, jedem Einzelnen gerecht zu werden. Indem juwi oder auch ich privat soziale Projekte auf der ganzen Welt unterstützen. Leider ist es uns nicht vergönnt, jedes Projekt zu finanzieren. Auch wenn viele gute Ideen dabei sind. Wie der Vorschlag mit dem Blockheizkraftwerk und den E-Mobilen. Vielleicht findet sich über diesen Weg ein anderer Unterstützer?

Saubere 150 km

Einfach das momentan beste Serienfahrzeug der Welt! 150 km habe ich schon mit einer „Füllung“ geschafft!!!

 

Die Draufsicht

Am 10. April wurde der Wörrstädter Windpark eröffnet. Hauptattraktion neben 30 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom pro Jahr: ein Hochseilgarten mit Powerfan von dem aus man 30 Meter in die Tiefe springen kann. Nichts gegen ein Windrad mit einer Nabenhöhe von 138 Metern Höhe, respekteinflösend ist solch ein Sprung dennoch.

 

 

Fotos: Stephan Dinges

Dezentrale Windanlagen, Ökostrom und der Energieatlas

WILLENBACHERS WOCHE, Samstag, 9. April 2011

Eine Studie des Fraunhofer-Institut IWES zeigt: Bis zu 65 Prozent des deutschen Strombedarfs könnten allein durch Windenergie an Land gedeckt werden. Wozu dann noch auf andere erneuerbare Technologien setzen?

Die Studie belegt eindrucksvoll das riesige Potenzial, das die Windkraft im Binnenland bietet: Wenn nur zwei Prozent der Flächen Deutschlands für die Erzeugung von Windstrom genutzt würden, könnte die Windkraft nahezu zwei Drittel des Strombedarfs decken. Und selbst in dieser sehr guten Studie werden noch recht konservative Annahmen gemacht: nur 2.000 so genannte Volllaststunden für die Windenergie! Wenn Landkreise zu 100 Prozent EEplus-Regionen werden, dann werden sie auch die besten Standorte für die Anlagen auswählen. Wir erreichen ja heute schon mit guter Technik an guten Standorten rund 3.000 Volllaststunden – also 50 Prozent mehr als in der Studie angenommen. Das heißt konkret: Mehr Stromeinspeisung an einem Netzeinspeisepunkt und somit sind weniger Netzausbau und weniger Regelenergie notwendig.

Mehr…