Revolutionäres

Die 4. Revolution

Über manche Dinge denke ich nicht lange nach. Ich mache sie. Weil sie 100prozentig zu meinem Lebenskonzept passen. Allerdings passt das nicht immer jedem.

Hauptsponsor juwi

Als Carl Fechner 2007 auf juwi zukam mit der Anfrage nach Sponsoring für sein Dokumentarfilmprojekt „Energy Autonomy“ zögerten mein Kompagnon Fred Jung und ich eine Weile , – wir wollten, wenn dann richtig dabei sein… Die Botschaft des Films und der damit einhergehenden Eventkampagne entspricht 1:1 der unserer Firmenphilosophie. Und dabei geht es Fred Jung und mir in erster Linie um Aufklärung; denn es herrscht viel Unwissen über unsere künftige Energieversorgung.

Video von der Premiere „DIE 4. REVOLUTION – EnergyAutonomy“ in Berlin

Al Gore realistisch

Im Sommer 2008 war ich in den USA auf einer Solarmesse und hatte gerade einen Artikel über Al Gore gelesen. Er schrieb, es sei realistisch, dass die USA bis 2020 ihren Strom CO2-neutral erzeuge. Wobei man sagen muss, dass er 25 Prozent Atomstrom eingerechnet hatte. Wenn dies in den USA auch nur annährend möglich sein könnte, dann wäre es in Deutschland auch machbar – und zwar ohne Kernenergie. Schnelles Handeln war und ist gefordert.

Willenbacher privat

Da rief ich Carl A. Fechner an und erfuhr, dass trotz eines breiten Sponsorings die Produktionsmittel für den Film leider nur etwa zur Hälfte eingesammelt waren und ich entschied mich, mit einem privaten Kredit den Fortgang der Produktionsarbeiten zu ermöglichen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Alternative, den Film vielleicht erst in vier Jahren zu zeigen, kam für mich nicht in Frage – da könnte es schon zu spät sein…

Protagonisten

Als einer von elf Protagonisten stelle ich außerdem im Film unser Firmengebäude in Wörrstadt vor – und auf das bin ich ziemlich stolz, weil wir 1.000 tolle Ideen entwickelt und umgesetzt haben. Das ist bisher einzigartig. Dieser Einsatz war zuvor vom Filmteam – völlig unabhängig von unserem anderen Engagement – geplant worden. Wer den Filmemacher und in meinen Augen Filmkünstler Carl Fechner näher kennt, weiß genau, dass man sein Werk mit Geld nicht beeinflussen kann

Lobbyarbeit für Erneuerbare

Einigen Journalisten – vielleicht auch Kinobesuchern – riecht unser Engagement für den Film und die Kampagne nach Lobbyismus in eigener Sache.
Und sie haben recht! Ich leiste hier massive Lobbyarbeit mit einem erheblichen finanziellen Risiko – für erneuerbare Energie und die Energieversorgung unserer Zukunft. Weil das Thema mir seit 15 Jahren unter den Nägeln brennt, weil ich sehr beharrlich, aber auch manchmal ungeduldig bin, wenn es darum geht, über unsere Energie-Ziele und Möglichkeiten aufzuklären.

Wie das geht, das zeigt eben dieser Film, der in eine bundesweite Kampagne mündet, mit der wir unseren Zielen wieder ein Stück näher kommen.

Werden Sie aktiv! 100% erneuerbare Energie sind möglich. Wir müssen es nur tun!

Ihr Matthias Willenbacher