Der Aufreger der Woche

Die Zahlen sind nicht neu, doch so dargestellt ein wahrer Aufreger: 430 zu 54. Die Rede ist von staatlicher Förderung von atomar-fossiler Energie und erneuerbarer Energie. Festgehalten im letzten Jahr vom FÖS. Wir können uns die Nicht-Energiewende schlichtweg nicht leisten! Teilt diese Grafik bitte – davon müssen alle erfahren. In wenigen Wochen ist Bundestagswahl und die entscheidet darüber, wie die Energiewende weitergeht.

Bis zur Wahl soll auch mein Buch ins Kanzleramt gelangen. Die rund 60 Bücher, die die Energieblogger auf die Reise geschickt haben, nehmen deutlich an Fahrt auf. Und machen immer mehr Schlagzeilen. Sehr, sehr cool!

Eine Sache noch: ich habe kürzlich auch moralische Angebote gemacht und hab schon schöne Zuschriften bekommen. Da geht es um Vorträge, Aktionen und noch mehr. Das Angebot gilt noch zwei Tage!

In 80 Tagen ins Kanzleramt

Seit dieser Woche ist mein Buch Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin auf der Reise zum Kanzleramt. Eine Reihe von internationalen Energiebloggern, die sich für die Bürgerenergiewende stark machen, haben eine Aktion mit meinem Buch ins Leben gerufen. Kürzlich habe ich ein paar von ihnen in einem Google Hangout getroffen, wobei sie mir von ihrer Idee erzählten: Das Buch soll ins Kanzleramt! Und dabei von möglichst vielen Leuten gelesen und weitergereicht werden, bis es Mitte September Angela Merkel erreichen soll.

Über 30 Bücher haben die Blogger mittlerweile unter die Leute gebracht. Verfolgt werden kann die Reise hier. Und natürlich auf der Karte unten. Außerdem erreichten mich schon die ersten Bilder von den Übergaben:

Ich finde die Aktion echt spitze und freue mich wahnsinnig, dass die Jungs und Mädels so kreativ engagiert sind. Vielen Dank an Cornelia, Thorsten, Robert, Kilian, Erhard und Björn-Lars! Allen, die ihre Blogs noch nicht gelesen haben, sei gesagt: es lohnt sich, dort mal vorbeizuschauen! Verfolgen könnt Ihr die Aktion auch auf Twitter, und zwar wenn Ihr dem hashtag #80tage folgt.

 

Aufgelistet

Sehr, sehr geil: seit gestern steht mein Buch Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin auf der Spiegel-Beststellerliste. Wahnsinn! Damit bin ich mit meinem Ziel wieder einen Schritt weitergekommen: Menschen erreichen und von der Energiewende begeistern.

Cool war auch der Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von vergangenem Sonntag.

Und anscheinend hatte ich nicht ganz unrecht mit meinem Plan, noch vor der Bundestagswahl mein Buch zu veröffentlichen. Diese Woche erschien eine Studie, die besagt, dass Energiepolitik entscheidend für die Wahl sein wird. Dann müssen wir Wähler uns aber wiederum auch richtig entscheiden. Und die Politik herausfordern:

  1. Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigen und nicht entschleunigen wie Altmaier es vorhat!
  2. Atom- und Kohlekraftwerke sofort abschalten
  3. Weg von dem Oligopol aus RWE, EON und Co
  4. Energie in Bürgerhand in Zusammenarbeit mit Genossenschaften, KGs und regionalen Firmen, Stadtwerken uvm
  5. Erzeugung dezentral organisieren
  6. Daraus folgt kein Netzausbau und kein Offshore
  7. Effiziente Verbindung von Strom, Wärme und Mobilität

Was wir dann haben ist die preiswerteste Energieversorgung für heute und für alle Zeiten!!!

Zeit, dass was passiert

Vor fast zwei Wochen ist mein Buch „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin“ erschienen. Viel ist in der Zwischenzeit passiert. Vom Besuch im Moma habe ich ja bereits erzählt. Das Handelsblatt schreibt am 28. Juni: „Natürlich sind die Aussagen zugespitzt bis auf den Punkt, spricht da jemand auch in eigener Sache. Wer aber sieht, wie etwa an den großen Offshore-Windparks festgehalten wird, obwohl selbst Siemens-Ingenieure an deren Erschließung verzweifeln, wer sieht, wie der Bundesumweltminister und sein Wirtschaftskollege Entscheidungen vor sich herschleppen, der entdeckt zumindest Ansatzpunkte, Willenbachers Kritik zu folgen.“ Auch der Stern, der kürzlich bei uns in Wörrstadt war, hat berichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Facebook und per Mail erreichen mich so wahnsinnig tolle Zuschriften. Wie beispielsweise diese hier:

Lieber Herr Willenbacher,
können Sie mir 30 Ihrer Bücher mit einer Widmung und Rechnung zusenden.

Lieber Mitarbeiter von PRIOGO,

schön das Du auch an der Energiewende mitarbeitest, wir brauchen jeden, denn nur so kann es gelingen.

Dein Matthias Willenbacher

Ich möchte diese Bücher unseren Mitarbeiter schenken. Wenn Sie den Text verbessern wollen gerne. Ich möchte das jeder Mitarbeiter der in unseren Branche arbeiten von Ihrer Flamme entzündet wird.

Die PRIOGO AG ist eine Firma die ähnlich wie JUWI aufgestellt ist nur viel Kleiner. Ich hab Sie mal in Berlin auf der Premiere vom Film „Leben mit der Energiewende“ kennen gelernt, vielleicht erinnern Sie sich noch an mich, ich glaube aber nicht.

Ich habe sehr viel Hochachtung vor Ihrer Leistung, Ihr Lebensweg ist sehr ähnlich wie meiner: Bauernhof, mit 18, 700.000 Mark in eine eigen PV Anlage investiert, ab dann ist Ihr Erfolg deutlich beachtlicher. Die Energiewende braucht so Menschen wie Sie, machen Sie weiter so! Ich kämpfe mit.

P.S. als ich Ihr Buch bekommen hatte habe ich das in einer Nacht durchgelesen, super.

Mit freundlichen Grüßen

David Muggli

 

Mein Freund Carl Fechner, der Macher der 4. Revolution, hat mich mit einem berührenden Video überrascht:

Vielen Dank Carl!

Eine ganz besondere Aktion haben die 100 prozent erneuerbar stiftung und klimaretter.info letzte Woche gestartet. Es wird die Genossenschaft des Jahres gesucht.

Und gleichzeitig wird das Wissen der Leser über die Bürgerenergiewende gestestet. Klar ist natürlich, dass die richtigen Antworten auch in meinem Buch zu finden sind. Im Übrigen fließen alle Einnahmen aus dem Buchverkauf in die Kampagne Die Wende – Energie in Bürgerhand.

Ach und dann war da noch das Interview auf SWR1. Nun muss nur noch Angela Merkel anrufen… Dieses mal aber wirklich.

In’s Fernsehen zu kommen ist echt schwer…

aber dass es solch eine Odyssee wird, hätte ich nicht gedacht.

Alles fing damit an, dass mein Zug von Mainz nach Köln gestern Abend eine Stunde Verspätung hatte. Als ich gegen halb 1 vor meinem Hotel stand, war das verschlossen und auf mein Klingeln wurde nicht reagiert. Ich bin zum nächstliegenden gegangen, das aber ausgebucht war. Um es kurz zu machen, nach einer Stunde und fünf weiteren Hotels hatte ich ein Zimmer – allerdings ein Raucherzimmer ohne Fenster. Und das bei der Hitze.

Ein bisschen Schlaf später machte ich mich auf zu meinem ursprünglichen Hotel. Von meiner Reservierung wussten sie nichts. Also wartete ich vor dem Hotel auf den Praktikanten, der mich ins WDR-Studio zum Morgenmagazin bringen sollte. Nachdem zehn Minuten (kurz nach 7:30 sollte das Interview sein, um 7:10 stand ich noch vor dem Hotel) kein Praktikant zu sehen war, meine Sekretärin mir auch nicht helfen konnte, rief mich ein Mädchen vom Sender an, das mir den vermeintlich einfachen Weg zum Studio „auf der anderen Straßenseite“ erklärte. Dort an der Pforte angekommen wollten sie mich nicht reinlassen und sagten mir vor allem, dass das Moma ganz woanders aufgenommen wird. Durch Zufall kam aber endlich jemand vorbei, der wirklich Ahnung hatte und mir weiterhelfen konnte. Er beschrieb mir den Weg und ich hetzte dorthin. Endlich kam ich dann kurz vor halb 8 dort an – schweißgebadet natürlich. Den musste ich mir erst mal abwischen, dann wurde ich abgepudert und schon ging’s los. Das Ergebnis fand ich super – ich konnte mein Angebot an die Kanzlerin aussprechen. Der Weg dahin war beschwerlich. Aber so ist das wohl mit großen Vorhaben.

 

So oder so ist heute ein wirklich großer Tag – mein Buch ist erschienen und ich freu mich wahnsinnig! Für all diejenigen, die das Angebot noch nicht kennen, so sieht das aus:

Endlich geschafft!

Es hat mich viele Nächte und viel Arbeit gekostet aber nun ist es soweit: mein Buch wird gedruckt und erscheint nächste Woche. Ich find’s voll geil und freu mich drauf. Bis dahin könnt Ihr mein unmoralisches Angebot aber schon mal vorbestellen. Und so sieht’s aus:


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich stelle mich zur Wahl

Nun, nicht zur Bundestagswahl. Jedoch gebe ich mein persönliches und politisches Statement zur Energiewende in aller Öffentlichkeit ab. In Form eines Buches, das Ende Juni erscheinen wird. Von Euch würde ich heute gerne wissen, welches Bild aufs Cover soll. Eine Vorauswahl seht Ihr hier. Und auf Facebook geht’s zur Abstimmung. Das Bild mit den meisten Likes bis heute 22h, Dienstag, 14. Mai, wird es werden.

Warum ich für Atomkraft bin:

Ich bin ein Atomkraft – Befürworter. Ja, ich finde die Technik echt geil. Man kann unheimlich viel Energie damit erzeugen. Und das noch an einer Stelle.
ABER: Bitte nicht vor meiner Haustür, bitte aber alle Sicherheitsvorkehrungen treffen, die möglich sind. Bitte aber den Müll nicht auf unserer schönen Erde, sondern auf dem Mars entsorgen und bitte alle Kosten direkt den Betreibern von Atomkraft in Rechnung stellen.

Wenn ich wirklich für etwas bin, dann lästere ich nicht über die Sinnhaftigkeit.
Wenn ich wirklich für Windkraft bin, bin ich bereit Kompromisse einzugehen.
Wenn ich wirklich für Windkraft bin, schaue ich, wo Windräder aufgebaut werden können und nicht, wo es nicht geht!!!

Hierum geht es.

Das ist an alle gerichtet, die im Prinzip für Windkraft sind, aber eben gerade nicht vor ihrer Haustür. Selbstverständlich ist es wichtig, Naturschutz und auch das Landschaftsbild mit bei der Standortplanung von Windkraft mit einzubeziehen. Es darf aber nicht pauschal als Ablehnung genutzt werden.

Ein Schneemann im Frühling ist wie die Energiewende von Altmaier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schneeball um Schneeball: es wird hart gekämpft um die Energiewende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… schnell in der Tee – Pause einen Schneemann gebaut!

Mit der Kanzlerin über den Wolken

Bundeskanzlerin Angela Merkel reiste zum EU-Lateinamerikagipfel nach Chile und deutsche Unternehmer waren dabei. Unter anderem saß ich mit ihr in einer Maschine der Flugbereitschaft. Davon gibts kein Bild – dafür ein Familienfoto als wir angekommen sind. Fällt mal wieder unter die Kategorie „mittendrin statt nur dabei„. Was Chile mit erneuerbarer Energie zu tun hat? Schaut hier.